Sind Clouds die besseren Datenspeicher?
Sind
Clouds die besseren Datenspeicher? Diese Frage kann man mit einem klaren Jein
beantworten. Denn, wie bei allen anderen Speichermedien auch, hat auch diese
Methode zur Datensicherung klare Vor- und Nachteile, die gegeneinander
abgewogen werden sollten.
Grundsätzlich
funktioniert eine Cloud ausschließlich als virtueller Speicher von Daten.
Technisch gesehen wird im Rahmen vom so genannten Cloud Computing eine
IT-Infrastruktur über ein Netzwerk verfügbar gemacht. Der Speicherplatz muss
also auf dem lokalen Rechner weder installiert werden noch geht hier
Speicherplatz auf den Festplatten verloren. Cloud Computing umfasst dennoch
alle Facetten des Dienstleistungsspektrum der Informationstechnik. Das heißt,
es wird nicht nur Speicherplatz zur Verfügung gestellt, sondern auch die
Infrastruktur für Software und Plattformen.
–
Public Cloud (öffentlich)
–
Private Cloud (privat)
–
Hybrid Cloud (individuelle Kombination von öffentlich und privat)
–
Community Cloud (Nutzung eines bestimmten Nutzerkreises)
Die
Vorteile liegen klar auf der Hand. Ein Zugriff ist unabhängig vom Endgerät
möglich und Daten können ohne Aufwand anderen Personen zugänglich gemacht
werden. Außerdem muss kein großer Speicherplatz vor Ort angeschafft werden und
die Daten können schnell und unkompliziert gespeichert und verwaltet werden.
Bei Bedarf auch von Dritten. Zudem ist ein wirklich entscheidender Pluspunkt,
dass in durch die Nutzung von Cloud Computing Risiken, die als Ursache für
Datenverlust gelten, ausgemerzt werden: Keine begrenzten Schreibvorgänge und
keine physischen Schäden an den Speichermedien stellen hier eine Gefahr dar.
Allerdings
gibt man gewissermaßen die eigenen Daten aus der Hand. Der ungewünschte Zugriff
auf einen klassischen Datenträger wie – ganz zugespitzt – einem USB-Stick ist
doch weniger wahrscheinlich, als ein Hackerangriff im World Wide Web.
Inzwischen warnt sogar das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
(BSI). Untersuchungen zufolge haben mehr als 20.000 Clouds in Deutschland nicht
unerhebliche Sicherheitslücken. Hierbei handelt es sich wider Erwarten nicht
nur um privat genutzte Clouds, sondern auch um solche, die sensible Daten
sichern. Die Liste umfasst große und mittelständischen Unternehmen, öffentliche
und kommunale Institutionen sowie Berufsgruppen wie Ärzte oder Rechtsanwälte,
deren Akten ein streng gehütetes Geheimnis zum Schutze aller Klienten sein
sollten. betrieben werden. Hierbei handelt es sich um ein klares
Sicherheitsmanko, das Hacker geradezu einlädt, Daten und Dokumente zu
manipulieren, zu klauen oder ggf. je nach Inhalt zu veröffentlichen. sd karte wiederherstellen
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Vor-
und Nachteile abschätzen – Cloud als sinnvolle Ergänzung
Die
Ursachen hierfür sind oft banal: Keine oder eine minderwertige Verschlüsselung,
veraltete Softwareinstallationen und Sicherheitsprotokolle, die missachtet
werden. Updates können hier genauso helfen sowie regelmäßige Nutzung von
Virenscannern und Überprüfung
der Sicherheitsverschlüsselung. Die Nutzung von Cloud Computing ist also
äußerst praktisch, wenn man sich der Risiken bewusst ist und diese
einzuschätzen weiß. Wem klar ist, welche Sicherheitsvorkehrungen getroffen
werden können und sollten, kann seinen persönlichen Nutzen aus dieser Methode
der Datenverwaltung ziehen. Allerdings ist die Cloud wohl doch eher als Ergänzung
denn als Ersatz für klassische Datenträger zu sehen. Alleine schon deshalb,
weil Rechner ohne einen Grundstock an Datenträgern nicht funktionieren – und
man diese zudem offline nutzen kann.
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